Aktuelles zur Übertragung von Immobilien in Griechenland

Seit 2014 unterliegen Verkäufer von Immobilien in Griechenland neuen Verpflichtungen und werden mit einer Zugewinnsteuer in Höhe von 15 Prozent zur Kasse gebeten.

Seit Anfang 2014 müssen Veräußerer in Griechenland zur Übertragung immobilen Vermögens oder dinglicher Rechte an einer Immobilie dem beurkundenden Notar folgende Bescheinigungen vorlegen und dem Vertrag beizufügen:

a) eine aktuelle, d.h. eine maximal zwei Monate alte Bescheinigung eines Bau-Ingenieurs oder Architekten, die jeweils bestätigt, dass keinerlei Bau- oder Nutzungsverstöße existieren (wobei ein solcher seine Lizenz riskiert, wenn dem Aussteller nachzuweisen ist, dass er nicht alles realitätsgetreu und gemäß den Bestimmungen des einschlägigen Gesetzes in dieser Bestätigung deklariert hat). Eine Bescheinigung, dass keinerlei Bauverstöße existieren, ist übrigens auch bei Übertragung eines Grundstücks notwendig, auf dem nachweislich niemals irgend eine Bautätigkeit verzeichnet wurde.

b) eine Bescheinigung über die Energiebilanz (griechisch: Pistopiitikó Energiakís Apódosis / PEA), ohne eine welche seit Juni 2011 eine Immobilie nicht einmal mehr neu vermieten werden kann (Verlängerungen bestehender Mietverträge sind davon nicht betroffen).

c) eine Bescheinigung des Finanzamts, in der bestätigt wird, dass die konkrete Immobilie in der Deklaration zur sogenannten “Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer” (ENFIA) enthalten ist, sowie auch, dass der Steuerpflichtige für die letzten 5 Jahre die konkrete Steuer (bzw. FAP / EETIDE / EETA) entrichtet oder hinsichtlich einer Ratenzahlung reguliert hat.

Quelle: www.partnerbiz.net